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Susan Pa’iniu Floyd

Interview mit Ingrid Melia Stadtler-Pree

27. Juli 2019 auf Big Island, Hawai’i

Ingrid: Herzlich willkommen, Susan Pa’iniu Floyd. Und vielen Dank, dass auch du dir Zeit nimmst!

Du bist also seit 1986 Alaka’i und Vorstandsmitglied von Huna International. Eine Hula-Lehrerin sowie eine Lomi-Lomi, Kino Mana & Huna Lehrerin. Du unterrichtest seit 1987 zusammen mit Serge King. Du hältst deine Kurse auch auf dem US-Festland, in Europa, Russland und in Japan. Seit letztem Jahr hat Serge beschlossen, sich mehr Zeit zum Schreiben zu nehmen, und er hat dir auch die Schamanen-Kurse übertragen.

Also, Susan, rückblickend auf deinen profunden Hintergrund: Was war der wichtigste Einfluss, den Serge und seine Huna-Lehren auf dich und dein Leben hatten?

 

Susan: Nun, es basiert auf dem fünften Prinzip: "Lieben heißt, glücklich zu sein mit", dies veränderte meine Gesundheit, es veränderte mein Verständnis, wie mein Denken meine Gesundheit beeinflusste, und das war und ist ein fortwährendes Geschenk.

Und deshalb habe ich angefangen zu unterrichten. Ich dachte nicht, dass ich das tun würde, aber wenn einem manchmal Dinge so sehr helfen, kannst man sie nicht in sich verschließen, ich musste sie mit-teilen.

 

Ingrid: Auf jeden Fall! Weißt du, eine meiner glücklichsten und freudigsten Erinnerungen mit dir ist ein Sonnenaufgang am Kilauea-Krater ... das Singen und Tanzen des Kalana Hula - es war eine ganz besondere Zeremonie.

Wie haben der HULA-Tanz und die Lomi-Massagen dein Leben bereichert und die Huna-Lehre ergänzt?

 

Susan: Okay, Bewegung ist sehr wichtig, um gesund zu bleiben, Zumindest ist das mein IKE - mein Verständnis, mein Glaube. Und was geschah, als ich zum ersten Mal den Hula und die Lomi Lomi entdeckte, war eine überraschende Leidenschaft, aber es war eine Anwendung einer Chance, sich auf eine Weise zu bewegen, die anderen half. Kalana Hula ist also ein Weg, unseren physischen Körper zu bewegen und durch unser Bewusstsein und unsere Aufmerksamkeit ein Energiefeld zu schaffen. Wir teilen dieses Energiefeld und harmonisieren unsere Umgebung. Beim Tanzen des Hula - sehr ähnlich - wurden Geschichten mitgeteilt, die lehrten, und diese Art des Teilens half ihnen oft - den Menschen, die ihn tanzten, aufführten und die, die zusahen. Das Praktizieren des Hula ist also eine sehr heilende Bewegung, und die Lomi Lomi, die ich gelernt habe, ist eine Lomi, bei der man sich auf sehr anmutige Weise bewegen muss, um nicht zu stören können, was die Hände und Arme tun, um die Muskeln der Person zu entspannen. Der Hula, der das Energiefeld des Oberkörpers und des Unterkörpers auflädt, ermöglicht es dem Unterkörper, Bewegung und Energie zu erzeugen und dem Oberkörper die Arbeit, die er zu tun hat. Es war also ein perfektes Zusammentreffen. Und bei Huna dreht sich alles darum, wie wir uns helfen können, ein gutes Leben zu führen, aber auch, wie wir anderen helfen können. Ein Schamane wendet dieses Huna-Wissen an, um anderen zu helfen. Und die Lomi-Massage und der Hula-Tanz sind Wege, das zu tun.

 

Ingrid: Du weißt, den Kalana Hula unterrichte ich bereits in meinen Seminaren, aber keine anderen Hulas..

 

Susan: Noch nicht!

 

Ingrid: Noch nicht! Ich sollte mich mehr mit Hula beschäftigen – ich liebe es! Also, könntest du vielleicht aus weiblicher Sicht (zu Serge’s Sichtweise) ergänzen: WARUM HUNA? Was hilft den Menschen so sehr an HUNA?

 

Susan: Ahh, meine Antwort darauf hat vielleicht nicht damit zu tun, dass ich weiblich bin, aber es hat damit zu tun, dass es ein sehr einfaches System ist, an das man sich leicht erinnert und das daher leicht anzuwenden ist - genau wie die Bücher von Serge. Es ist so einfach zu verstehen, was er vermittelt und ich möchte so sein, wenn ich es mitteile. Es ist sehr tiefgründig, es gibt dabei viel zu gewinnen, wenn man das Universum versteht - aber dabei ist es so einfach. Es ist so einfach zu merken, und genauso arbeite ich als Praktizierende und Lehrende: Wiederholung von Dingen, die hilfreich sind, so dass sie zur Gewohnheit werden, das ist einfach. Negative Gewohnheiten des Kritisierens, das Negative zu sehen (das war etwas, in dem ich sehr gut war) zu ersetzen und als Heiler möchte ich das Gute in der Welt sehen, damit es auch zur Gewohnheit wird. Also - die Wiederholung des Guten. Und ich würde sagen, dass das Weibliche eigentlich dazu neigt, auf die guten Dinge hinzuarbeiten. Also muss ich irgendwo eine Menge Männlichkeit haben, weil ich kritisierte und kritisierte, ich kämpfte gegen schlechte Dinge, hier auf den Inseln oder auf dem Festland, auf dem ich lebte. Nun, mir wurde klar, welche Verbindung zu meiner körperlichen Gesundheit bestand - und mir wurde auch klar: Du kannst das (weiter machen), aber du wirst leiden. Daher: Energie für die guten Sachen zu fokussieren und diese Vision wirklich aufrechtzuerhalten. Für mich bedeutet das, auf die Welt zu schauen - und das ist der springende Punkt -, auf die Welt zu schauen, mich nicht davor zu verstecken, zu erfahren, was los ist – in deinem Dorf und im größeren, globalen Dorf – es zu sehen, aber nicht zu kritisieren. Zu sehen, was los ist, und gleichzeitig die Vision von dem zu halten, was sein könnte, und die Vision dessen, was ist, mit dem zu überlagern, was man wirklich gerne sehen würde. Und dann – irgendwie harmonieren die beiden – die stärkere Vision, was sein könnte, ladest du mit dem Besten deines „Mana“ (Macht) auf und lässt das vibrieren und das andere sich einfach zerstreuen. Daher ist es gerade in der heutigen Weltlage sehr wichtig, diesen doppelten Fokus halten zu können.

 

Ingrid: Auf jeden Fall. Und immer daran denken: Nicht kritisieren, sondern Aloha-Spirit für sich und andere zu haben...

 

Susan: Ja!

 

Ingrid: Ich denke, das ist der Hauptfokus - wenn jeder diesen Fokus haben würde ...

 

Susan: Oh, was für eine andere Welt hätten wir!

 

Ingrid: ... es wäre so eine schöne Welt ...

 

Susan: Auf jeden Fall!

 

Ingrid: Also, vielen herzlichen Dank, Susan.

 

Susan: Ja, und danke, dass du hier bist! Ich freue mich darauf, dich in Österreich zu sehen! Aloha!

 

Ingrid: Auf jeden Fall, wir bleiben in Kontakt! Vielen Dank!

 

Susan: Danke!